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Glühlampen für die Lokwerkstatt
Ein offenes Wort: Wir verabschieden uns von der "Glüh-BIRNE"
Für zahlreiche Glühlämpchen mit Sockel gibt es mittlerweile Ersatz in Form von LEDs. Diese haben gegenüber den Glühlämpchen deutliche Vorteile:
- deutlich geringerer Stromverbrauch (was vor allem beim Einsatz mit Fahrzeugdecodern von großer Bedeutung ist)
- keine Wärmeentwicklung
- nahezu unbegrenzte Lebensdauer
Die Nachteile der ersten LED-Versionen mit Sockel sind mittlerweile Geschichte. Die LEDs mit Lampensockel der neuesten Serie in unserem Programm
- sind preiswerter als ihre Vorgänger
- haben eine hohe Leuchtstärke und einen großen Abstrahlwinkel
- haben eine Leuchtfarbe, die der von Glühlampen sehr nahe kommt
Zu den LEDs mit Lampensockel...
Tipp: Lämpchen-Tausch beim Digitalisieren von Loks
Für Glühlampen wird die Spannung angegeben, die sie maximal "vertragen", um eine bestimmte Lebensdauer zu erreichen.
In analogen Fahrzeugen sind meist Lämpchen mit einer maximalen Spannung von 16 V verbaut. Diese "vertragen" die höhere Spannung in digital gesteuerten Anlagen nicht oder nicht auf Dauer oder leuchten mit der höheren digitalen Spannung zu hell. Wenn Sie Ihre Fahrzeuge digitalisieren, sollten Sie daher
- die Glühlämpchen austauschen oder
- falls möglich: die Spannung am betreffenden Decoderausgang reduzieren.
- Das Vorschalten eines Vorwiderstandes funktioniert bei Glühlämpchen übrigens nicht!
Info: Spannung an den Ausgängen von Fahrzeugdecodern
Die Spannung, die an den Ausgängen von Fahrzeugdecodern anliegt, beträgt etwa:
Gleisspannung, die der Booster bereitstellt*
abzüglich 1,5 V (bleiben im Gleichrichter "hängen")
* ACHTUNG! Bei ungeregelten Boostern hängt die tatsächliche Gleisspannung von diversen Faktoren ab und kann stark schwanken. Gehen Sie davon aus, dass sie bis zum 1,4 fachen der Trafospannung betragen kann. Bei Verwendung eines 18 V-Trafo in Kombination mit einem ungeregelten Booster kann die Gleisspannung also mehr als ca. 24 V betragen!.
Info: Was verträgt der Decoderausgang?
Nicht nur die Glühlampe ist gefährdet, wenn ein Fahrzeug digitalisiert wird (wegen der möglicherweise zu hohen Gleisspannung).
Unbedingt zu klären ist auch, wie viel Strom die Glühlampen verbrauchen, damit nicht mit dem ersten Einschalten der Beleuchtung die Decoderausgänge überlastet und beschädigt werden. Dabei reicht keineswegs der Blick auf die Angabe des Nennstroms auf der Glühlampe. Eine Lampe verbraucht beim Einschalten ein mehrfaches des angegebenen Stroms (weil der Glühfaden erst warm werden muss). Als Richtwert kann man davon ausgehen, dass der Nennwert der Glühlampe maximal ½ so groß sein sollte wie der maximale Strom des Funktionsausgangs.
Übrigens: Beim Anschluss der Lampen auf den Überlastschutz des Decoders zu vertrauen, kann danebengehen: Bei vielen Decodern reagiert der Überlastschutz nur auf einen zu hohen Motor- oder Gesamtstrom, jedoch nicht auf einen zu hohen Strom am Ausgang.