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Melden (Klasse "Occupancy")

 

bidib_logoDas Besondere an BiDiB-Rückmeldern ist, dass sie grundsätzlich Informationen über die Qualität der Meldungen senden, d.h. ob

  • es sich um den tatsächlichen Zustand handelt

  • es sich um eine Ersatzmessung handelt (z.B. bei einem Kurzschluss)

  • es sich um einen "eingefrorenen" Zustand handelt (also aus einer Messung vor dem Ausfall des Gleissignals stammt)

Zusätzliche Sicherheit bieten BiDiB-Belegtmelder, die mit dem Secure-ACK-Quittungsverfahren ("Secack") arbeiten. Sie wiederholen das Senden einer Meldung mehrfach, bis vom PC der Empfang der Meldung quittiert wurde. Nach 16 erfolglosen Wiederholungen senden sie eine Fehlermeldung (und liefern so im Ernstfall die Information, die einen Unfall auf der Anlage verhindern kann).

BiDiB-Rückmelder können noch weitere Aufgaben übernehmen, z.B. RailCom-Meldungen detektieren und weiterleiten.

 

RailCom_rotEin Datenbus für RailCom

 

Der Auslöser für die Entwicklung von BiDiB war das Fehlen eines Hersteller-unabhängigen Datenbusses, mit dem RailCom-Meldungen von den (lokalen und globalen) Detektoren zum PC weitergeleitet werden.

Lokale Detektoren (z.B. HERMES)

horchen, ob in den angeschlossenen Gleisabschnitten Fahrzeugdecoder RailCom-Messages senden und leiten die Meldungen über den BiDiBus an den PC weiter. Die RailCom-Meldungen können verschiedene Informationen enthalten:

  • DCC-Adressdaten (Basisadresse, erweiterte Adresse oder Mehrfachtraktion)
  • Werte der CVs
  • dynamische Informationen (echte Geschwindigkeit, Empfangs-Statistik, Tankinhalt)
  • Aufgleisrichtung (in 2-Leiteranlagen)
 

Globale Detektoren (z.B. BiDi-Booster)

sammeln RailCom-Messages aus einem Boosterkreis und leiten die Meldungen, die "global" interessant sind,  über den BiDiBus an den PC weiter, z.B.:

  • echte Geschwindigkeit
  • Empfangsstatistik

Hintergrund-Information: BiDiBus und Tams-Rückmeldebus

Im RailCom-Standard ist nicht festgelegt, wie die RailCom-Meldungen von den Detektoren z.B. an PC-Interfaces oder externe Anzeigegeräte weitergeleitet werden. Jeder Hersteller von RailCom-Komponenten verwendet daher für die Datenübertragung von den Detektoren zu nachfolgenden Geräten einen eigenen Datenbus.

2008 haben wir für die Kommunikation zwischen unseren RailCom-Detektoren, RailCom-Anzeigegeräten und RailCom-PC-Interfaces einen eigenen Datenbus entwickelt (Tams-Rückmeldebus). Dieser Tams-Rückmeldebus bildete die Grundlage für die Entwicklung des BiDiBus. BiDiB ist ein herstellerübergreifendes Datenprotokoll, das die komplette Steuerung aller stationären Komponenten einer Modellbahn sowie die Übertragung von Rückmeldedaten regelt. Damit geht es weit über das hinaus, was der Tams-Rückmeldebus leistet.

Mit dem RailCom-Dektor und Gleisbesetztmelder HERMES haben wir 2017 unseren ersten RailCom-Detektor entwickelt, der die RailCom-Rückmeldungen über den BiDiBus zum PC überträgt. Die Verbindung zum "alten" Tams-Rückmeldebus kann mit Hilfe der RCA-Bridge hergestellt werden.

 

s88-N_logoDie Zukunft für s88

 

Der s88-Datenbus wurde vor mehr als 30 Jahren entwickelt und ist damit "echt alt". An den Eingängen der Module wird erkannt, ob Masse anliegt oder nicht (oder anders formuliert, ob ein angeschlossener Gleisabschnitt frei oder belegt ist) - mehr nicht. Ihre weitere Verbreitung und ihr günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Gründe, warum die Integration von Meldungen aus dem s88-Bus in das System BiDiB lohnt.

Zeus_RGB_300_transparentUnser Interface ZEUS überträgt die Rückmeldungen von bis zu 96 (16-fach) s88-Rückmeldern an den PC.

Das Besondere: ZEUS übernimmt für diese Anwendung die Aufgabe eines BiDiB-Rückmelders und arbeitet mit dem Secure-ACK-Quittungsverfahren ("Secack"). Das heißt, er wiederholt das Senden einer Meldung mehrfach, bis vom PC der Empfang der Meldung quittiert wurde. Nach 16 erfolglosen Wiederholungen sendet ZEUS eine Fehlermeldung.

Der Vorteil: Kommt die Meldung eines s88-Rückmelders nicht an, kann die Software die "Notbremse ziehen" - bevor es zum Crash kommt.

 
 

 

Beispielhafte Integration von s88 und RailCom

 
Das Interface ZEUS fungiert als Mittler zwische der "alten" s88- und der "neuen" BiDiB-Welt. Er sorgt dafür, dass die s88-Rückmelder vom PC wie "normale" BiDiB-Knoten verwaltet werden.
 
Der Rückmelder HERMES ist BiDiB-Gleisbelegtmelder und RailCom-Detektor in einem. Der Vorteil dieser Doppelfunktion: Reine Gleisbelegtmeldungen können schneller verarbeitet werden als die Detailinformationen von RailCom. Die PC-Steuerung bekommt folglich schnellstmöglich die Informationen, die im Ernstfall entscheidend sind.
 
Mit der RCA-Bridge gelingt auch die Anbindung von RailCom-Anzeige-Geräten an eine BiDiB-gesteuerte Anlage, die  über den "alten" Tams-Rückmelde-Bus kommunizieren.

 

 

 
 
HERMES_Uebersicht_DE_72_RGB

 

 

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Artikel-Nr.: 46-0108x

Lokaler RailCom-Detektor + Gleisbelegtmelder bidib_logo

  • zur Überwachung von 8 Gleisabschnitten, die zu einem Boosterkreis gehören

  • Erkennung von bis zu 4 RailCom-Sendern in einem Gleisabschnitt

  • Einsatz in verschiedenen digitalen Umfeldern als:

    • Gleisbelegtmelder in einem BiDiB-System oder
    • RailCom-Detektor RailCom-Detektor (auch ohne Anschluss an den BiDiBus) oder
    • Kombination aus BiDiB-Gleisbelegtmelder und RailCom-Detektor
ab 82,95 *

Auf Lager

Artikel-Nr.: 46-0111x

Verbindung zwischen BiDiBus und Tams-Rückmeldebus

Zur Übertragung von RailCom-Meldungen

von RailCom-Detektoren, die für den Einsatz in BiDiB-Systemen vorgesehen sind:
  • HERMES von Tams Elektronik
  • BiDiB-GBM16TS von Fichtelbahn** (Art.-Nr. 300250)

an RailCom-Komponenten, die über den Tams-Rückmeldebus kommunizieren:
  • RailCom-Anzeigegerät RCA-1
  • RailCom-Anzeigegerät RCA-24
  • PC-Interface RC-Link

ab 24,95 *

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