Elektronik-Lötzinn, 100 g-Spule


Elektronik-Lötzinn, 100 g-Spule

Artikel-Nr.: 31-01100-01

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"Richtig" löten

 

Zum Löten elektronischer Schaltungen sollten Sie ausschließlich Elektronik-Lötzinn mit einem geeigneten Flussmittel verwenden ... und nichts anderes (auch kein Lötwasser oder Lötfett). Der Hintergrund: "Falsches" Lötzinn, Lötwasser und Lötfett können Stoffe enthalten, die Bauteile und Leiterbahnen angreifen und die meist nach recht kurzer Zeit zu irreparablen Schäden führen.

 

Der Tipp aus unserer Werkstatt:

  • Röhrenlot mit Flussmittel F-SW 32
  • bleifrei
  • Durchmesser: 0,8 mm
  • zum Löten elektronischer Schaltungen

 


 

"Löten Sie ..."  aber wie?

 

In vielen unserer Anleitungen stoßen Sie irgendwann auf einen Satz, der mit: "Löten Sie ..." anfängt. Dass Sie beim Löten darauf achten müssen, nicht  "nebenbei" Ihre Umgebung in Brand zu stecken oder die Hitzebeständigkeit der menschlichen Haut zu testen, versteht sich von selbst. Darüberhinaus geht es vor allem darum, die elektronischen Bauteile und die Leiterplatten nicht zu beschädigen und am Ende der Mühen eine funktionierende Schaltung zu haben.  

Der richtige Lötkolben

Verwenden Sie einen kleinen Lötkolben mit höchstens 30 Watt Heizleistung oder eine Lötstation. Sie haben noch von früheren Bastelarbeiten an Tiffany-Lampen oder Ihrer Heizungsanlage einen Lötkolben? ... Denken Sie nicht einmal daran ihn einzusetzen, elektronische Bauteile sind einfach zu klein für so ein Gerät.  

Das richtige Lötzinn

Verwenden Sie nur Elektronik-Lötzinn mit einem Durchmesser von 0,5 bis 0,8 mm Durchmesser, das ein Flussmittel enthält. Die Investition lohnt sich, Sie ersparen der Schaltung Platinenfraß und kalte Lötstellen ... und den Weg in den Mülleimer.

Lötwasser oder Lötfett?

Mit etwas Lötwasser oder Lötfett läuft alles viel besser? Kurzfristig viel­leicht schon, aber langfristig werden die elektronischen Bauteile und die Leiterbahnen durch die enthaltene Säure zerstört - garantiert.

300 bis 350 °C

Stellen Sie die Temperatur der Lötstation auf ca. 300 bis 350 °C ein. Bei niedrigeren Temperaturen produzieren Sie kalte Lötstellen, bei höheren wird den Bauteilen zu heiß.

Lötspitze sauber halten!

Damit die Wärme vom Lötkolben gut an die zu lötende Stelle geleitet werden kann, müssen Sie vor jedem Löten überflüssiges Lötzinn und Schmutz von der Lötspitze abstreifen.

Nicht braten!

Löten Sie zügig, eine lange Bratzeit ist nur etwas für Ihren Sonntagsbraten. Durch zu langes Löten können Sie Bauteile zerstören und die Lötaugen und Kupferbahnen von der Leiterplatte ablösen.

Lötspitze und Lötzinn richtig halten!

Halten Sie die Lötspitze so auf die Lötstelle, daß sie zugleich (Bauteil-) Draht und Lötauge berührt. Führen Sie gleichzeitig (nicht zu viel) Lötzinn zu. Sobald das Lötzinn zu fließen beginnt, nehmen Sie es von der Lötstelle fort. Dann warten Sie noch einen Augenblick, bis das haftengebliebene Lötzinn gut verlaufen ist und den gesamten Draht umschließt, bevor Sie den Lötkolben von der Lötstelle abnehmen.

5 Sekunden nicht bewegen!

Gut Ding braucht Weile, das gilt auch für eine gute Lötstelle. Bewegen Sie daher das gerade gelötete Bauteil etwa 5 Sekunden lang nicht.

Bleifrei oder bleihaltig?

Wenn Sie bleihaltiges Lot verwenden, muss die Lötstelle glänzen. Seit 2006 darf die Industrie kein bleihaltiges Lot mehr verwenden. Das stumpfe und graue Aussehen der "bleifreien" Lötstellen ist technisch in Ordnung. Auch wenn bleihaltiges Lot im privaten Bereich noch erlaubt ist: Verwenden Sie bleifreies Lot - Ihrer Gesundheit zuliebe.

 

Weitere Produktinformationen

Altersgruppe Kein Spielzeug. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.

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